Ich möchte meinen PatientInnen einen Raum bieten, in dem Beschwerden ernst genommen werden und Fragen Platz haben. Manche Anliegen brauchen genaue Diagnostik, andere vor allem ein gutes Zuhören, Einordnen und gemeinsames Entwickeln nächster Schritte.
Mein Anspruch ist eine Medizin, die verbindet: schulmedizinische Klarheit, naturheilkundliche Erfahrung und ein achtsames Verständnis für den ganzen Menschen.
Gesundheit ist für mich mehr als das Behandeln einzelner Symptome. Jeder Mensch bringt eine eigene Geschichte, individuelle Beschwerden, Ressourcen und Lebensumstände mit. Deshalb ist es mir wichtig, gemeinsam mit meinen PatientInnen genau hinzusehen:
In meiner Arbeit verbinde ich schulmedizinische Diagnostik und hausärztliche Versorgung mit bewährten naturheilkundlichen Ansätzen. Dazu gehören unter anderem Traditionelle Chinesische Medizin, Akupunktur, Phytotherapie, orthomolekulare Medizin und bioidente Hormone.
Je nach Fragestellung können schulmedizinische Untersuchungen, Blutabnahmen, Laboranalysen, Überweisungen oder die Zusammenarbeit mit FachärztInnen sinnvoll sein. Gleichzeitig können naturheilkundliche Verfahren dabei unterstützen, den Körper zu regulieren, zu stärken und wieder mehr Gleichgewicht zu ermöglichen.
Dabei geht es nicht um schnelle Standardlösungen, sondern um ein umfassendes Verständnis Ihrer Beschwerden und Bedürfnisse. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan zu entwickeln – auf Ihre persönliche Situation abgestimmt – wobei sowohl körperliche als auch seelische Aspekte ernst genommen werden.
Oft entstehen fachliche Schwerpunkte durch persönliche Erfahrungen und Begegnungen. Manche Themen haben mich über viele Jahre begleitet und motiviert, mich intensiver damit auseinanderzusetzen.
Bei einem Kinderwunsch bin ich für Sie da. Die unterstützende Behandlung erfolgt mit TCM-Kräuterbehandlung, Akupunktur, Mikronährstoffen, Infusionen und psychischer Begleitung.
Zudem begleite und behandle ich Sie bei gynäkologischen Beschwerden, Menstruationsbeschwerden, PMS, Menopause und hormonellen Dysbalancen.
Ganzheitliche Betrachtung von Hautbeschwerden – mit Einbindung naturheilkundlicher Methoden wie Mikrobiomanalyse, Mikronährstofftherapie und TCM.
Migräne, Kopfschmerzen, Verspannungen, Rückenbeschwerden und chronische Schmerzen – behandelt mit Akupunktur, Phytotherapie und individueller naturheilkundlicher Begleitung.
Verdauungsbeschwerden, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und Mikrobiom-bezogene Fragestellungen.
Schlafprobleme, innere Unruhe, chronische Belastung und Erschöpfungszustände – ganzheitlich betrachtet und individuell begleitet.
Beratung von Menschen mit AD(H)S oder dem Verdacht darauf. Besonders bei Frauen bleibt Neurodivergenz oft lange unerkannt. Ich biete ärztliche Orientierung, Aufklärung über wissenschaftliche Erkenntnisse und bei Bedarf Vernetzung mit FachärztInnen und PsychologInnen.
Dabei geht es nicht um vorschnelle Etiketten, sondern um ein besseres Verständnis: Welche Rolle spielt unsere Neurobiologie? Welche Strategien helfen? Welche therapeutischen Möglichkeiten gibt es?
Bei ADHS handelt es sich um eine besondere Art der Gehirnregulation: Aufmerksamkeit, Impulskontrolle, innere Unruhe, Reizbarkeit und emotionale Stabilität hängen stark davon ab, wie gut bestimmte Botenstoffe im Gehirn zusammenspielen – vor allem Dopamin, Noradrenalin und Serotonin.
Das Walsh-Protokoll setzt genau an diesem Punkt an. Es geht davon aus, dass manche Menschen mit ADHS bestimmte biochemische Ungleichgewichte haben können, die das Nervensystem zusätzlich belasten. Dazu zählen zum Beispiel ein ungünstiges Verhältnis von Zink und Kupfer, ein Mangel an Vitamin B6, Auffälligkeiten im Bereich der Methylierung, oxidativer Stress oder Hinweise auf eine sogenannte Pyrrol-Stoffwechsellage.
Das Gehirn braucht bestimmte Nährstoffe, um Botenstoffe herzustellen, zu aktivieren und wieder abzubauen. Wenn einzelne Bausteine fehlen oder Mineralstoffe aus dem Gleichgewicht geraten, kann das dazu beitragen, dass ein Mensch schneller überreizt ist, sich schwerer konzentrieren kann, impulsiver reagiert oder emotional stärker schwankt.
Der besondere Ansatz des Walsh-Protokolls besteht darin, nicht einfach wahllos Nahrungsergänzungsmittel zu geben, sondern Laborwerte, Symptome und individuelle Muster zusammenzuführen. Ziel ist eine gezielte Nährstofftherapie – was fehlt, soll ergänzt werden; was im Überschuss vorhanden ist, soll nicht weiter verstärkt werden.
Das Walsh-Protokoll ist keine klassische Standardtherapie für ADHS, aber als ergänzender, individualisierter Ansatz innerhalb eines umfassenden Behandlungskonzepts zu verstehen. Mehr: walshinstitute.org
Meine Arbeit basiert auf langjähriger ärztlicher Erfahrung und kontinuierlicher Weiterbildung, insbesondere in der Traditionellen Chinesischen Medizin, Akupunktur und Phytotherapie. Zu meinen Ausbildungen und Fortbildungen zählen unter anderem: